
Jedes Jahr werden unzählige Welpen durch den illegalen Handel an Tierliebhaber*innen verkauft – Tendenz steigend. Die Folgen sind teils dramatisch: Hunde, die ernsthaft erkrankt sind und dann im schlimmsten Fall sogar sterben. All das ist auf skrupellose Händler*innen zurückzuführen, denen es allein um den finanziellen Vorteil geht, so die Arbeitsgemeinschaft Welpenhandel.
Um deren Machenschaften ein Ende zu bereiten und mehr öffentliche und politische Aufmerksamkeit auf das Thema „Illegaler Welpenhandel“ zu lenken, wurde 2011 die Arbeitsgemeinschaft (AG) Welpenhandel gegründet. Diese wurde von führenden Verbänden und Expert*innen aus dem Bereich Tierschutz, Zucht, Verhaltenskunde sowie Tierseuchen initiiert; wie dem Deutschen Tierschutzbund, Tasso e.V., oder der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz.
Wofür steht die AG Welpenhandel?
Gemeinsam verfolgen die Bündnispartner*innen unter anderem folgende Ziele, um gegen den illegalen Welpenhandel entschieden vorzugehen:
- Einschränkung des Onlinehandels: Händler*innen sollten für mehr Transparenz besser überprüft werden. Es soll nicht mehr die Möglichkeit geben, Tiere online anonym anbieten zu können. Nur so könne die Kontrolle durch Behörden gewährleistet werden.
- Strengere Kontrollen: Die Initiative setzt sich für mehr Fahrzeugkontrollen ein, die von entsprechend geschultem Personal durchgeführt werden sollen. Ein durch die AG Welpenhandel in Auftrag gegebenes jurisitisches Gutachten soll dabei die geltenden Rechtsgrundlagen für effektive Sanktionierung sowie Kostenübernahme durch Verursacher*innen analysieren und Verbesserungen für den Vollzug erreichen.
- Heimtierschutzgesetz: Um einen ausreichenden Schutz von Heimtieren zu gewährleisten, fordert die Initiative ein Gesetz, um Haltung, Kennzeichnung und Registrierung, Ausbildung, Zucht und Handel von Heimtieren einheitlich zu regeln.
Nein zum illegalen Welpenhandel!
Mehr zur Initiative Wühltischwelpe erfahren Sie hier:
Quelle (nach Angaben von):
(JD)


