TierschutzOffener Brief für ein Ende der Anbindehaltung

Jetzt unterschreiben: Die Organistion foodwatch setzt sich gemeinsam mit Fachleuten und Wissenschaftler*innen für ein zeitnahes Verbot der Anbindehaltung ein. 

Eine Nahaufnahme einer schwarzen Kuh zeigt ihr rechtes Auge und einen Teil ihres rechten Ohrs.
Petr Bonek/stock.adobe.com
Expert*innen appellieren an den Bundeslandwirtschaftsminister, sich für ein verbindliches und zeitnahes Ende der Anbindehaltung einzusetzen.

In Deutschland werden rund eine Million Rinder in Anbindehaltung gehalten, so steht es am Anfang des offenen Briefes an den Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer. Eine Haltungsform, die die artgemäße Bewegungsfreiheit der Tiere erheblich einschränkt und dazu führt, dass sie ihr natürliches Sozialverhalten und ihren Drang nach Bewegung nicht ausleben können. Die Folge: physische und psychische Belastungen, die vermeidbar wären. Folglich sei die Anbindehaltung aus tierärztlicher Sicht nicht vertretbar, so die Verfasser des Briefes.

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Um nun ein deutliches Signal für ein zeitnahes Ende der Anbindehaltung an den Bundeslandwirtschaftsminister und die Öffentlichkeit zu senden, wurde nun von der Organisation foodwatch gemeinsam mit Fachleuten und Wissenschaftler*innen ein offener Brief verfasst, der noch bis zum 18.12.2025 unterzeichnet werden kann.

Quelle (nach Angaben von):

Appell: Anbindehaltung von Rindern endlich beenden | FW DE

(JD)