GießenSparmaßnahmen: JLU löst Rinderherde auf

Die Universität in Gießen will ihre Rinderherde bis zum Sommer auflösen – Grund dafür sind der Hochschulpakt und die damit verbundenen Sparmaßnahmen. 

Eine Herde Kühe steht auf einer grünen Weide. Die Kühe haben schwarz-weiß geflecktes Fell. Drei Tiere stehen vorne und schauen in die Kamera. Der Himmel ist hellblau und es herrscht gutes Wetter
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Bisher wurde die Rinderherde auch für die praktische Lehre in der Veterinärmedizin eingesetzt. - Symbolbild

Die Justus-Liebig-Universität (JLU) hat aktuell noch 32 Milchkühe auf dem Oberen Hardthof untergebracht. Der Hof ist eine Art Lehrhof für Studierende in Gießen. Nun soll diese Kuhherde bis zum Sommer aufgelöst werden. Grund dafür sind die Sparzwänge, ausgelöst durch den neuen Hochschulpakt. Die JLU prüft derzeit, ob die Tiere nach Vilmar, an eine andere Lehr- und Versuchsstation der JLU rund 60km entfernt, oder an Landwirt*innen in der Umgebung abgegeben werden können.

Vor allem Studierende der Veterinärmedizin seien von der Aufgabe der Herde betroffen. Laut Statistik der Hochschule, wurden im vergangenen Jahr insgesamt 31 Rinder zu Unterrichtszwecken eingesetzt – davon 25 Tiere in den Agrarwissenschaften und 6 in der Tiermedizin. Die Studierenden befürchten laut einem offenen Brief, dass sich die praktische Ausbildung künftig verschlechtern könnte.

Quellen (nach Angaben von):
Uni Gießen löst Rinderherde auf, Long-Covid-Studie im Lahn-Dill-Kreis, Soziale Hilfe in der Wetterau (hessenschau.de)
Uni gibt wegen Finanznot ihre Rinderherde am Oberen Hardthof auf (giessener-allgemeine.de)

(IR)