PurinaTherapiehunde im Krankenhaus: Hohe Nachfrage, geringe Verfügbarkeit

Eine neue Studie von Purina zeigt: die große Mehrheit der Deutschen wünscht sich mehr tiergestützte Therapie – doch es fehlt noch an Angeboten, vor allem für Kinder.

Portrait Of Pet Therapy Dog Visiting Female Patient In Hospital
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Porträt eines Therapiehundes beim Besuch einer Patientin im Krankenhaus.

Ob ein kleiner Stupser, ein Schwanzwedeln oder einfach die ruhige Präsenz eines Vierbeiners – viele Deutsche sind von der positiven Wirkung von Haustieren auf die mentale Gesundheit überzeugt. Eine neue repräsentative Studie von PURINA* zeigt, dass Therapiebegleithunde in belastenden Situationen, etwa während eines Krankenhausaufenthalts, eine echte Stütze sein können. 

Gleichzeitig machen die Ergebnisse deutlich: So groß der Wunsch nach mehr tiergestützten Angeboten im medizinischen Bereich ist, nur selten haben Patientinnen und Patienten tatsächlich Zugang dazu. Besonders deutlich wird diese Lücke in Krankenhäusern, vor allem bei Kindern. 

Therapeuten auf 4 Pfoten: große Nachfrage, geringes Angebot

Die Mehrheit der Deutschen steht tiergestützter Therapie offen gegenüber: 87% sind überzeugt, dass Fellnasen Menschen emotional unterstützen und in schwierigen Lebensphasen Halt geben können. 84% der Befragten sehen in Therapiebegleithunden eine sinnvolle Ergänzung zur gesundheitlichen Therapie.

Im Klinikalltag bleibt das Angebot jedoch die Ausnahme: Nur 10% der Befragten hatten während eines Krankenhausaufenthaltes tatsächlich Kontakt zu einem tiergestützten Angebot. Wo Fellnasen im Gesundheitswesen im Einsatz waren, wurde diese Möglichkeit sehr gut angenommen: 73% der Patientinnen und Patienten nutzten die Möglichkeit gern. Und mehr als jede zweite Person hätte sich ein solches Angebot gewünscht, wenn es verfügbar gewesen wäre. Die Ergebnisse zeigen damit deutlich: Zwischen gesellschaftlicher Akzeptanz und tatsächlicher Versorgung besteht eine große Lücke.

Fellnasen am Krankenbett: Besonders wichtig für Kinder 

Besonders groß sehen die Befragten den Nutzen bei Kindern: 86% sind überzeugt, dass die vierbeinigen Mutmacher jungen Patientinnen und Patienten im Krankenhaus helfen können – indem sie beruhigen, Trost spenden und für Momente der Ablenkung sorgen. 88% der Eltern würden den Einsatz eines Therapiebegleithundes für ihr eigenes Kind im Krankenhaus begrüßen.

Uneingeschränkte Zustimmung für tierische Therapie bei Betroffenen

Wie stark sich dieser wahrgenommene Bedarf im Klinikalltag tatsächlich widerspiegelt, zeigen ergänzende Ergebnisse aus einer praxisnahen Befragung in einem Berliner Krankenhaus: Im Rahmen einer aktuell laufenden Studie von PURINA mit Kindern sowie deren Eltern und behandelndem Fachpersonal bestätigen die erhobenen Daten eindrucksvoll die positiven Effekte tiergestützter Intervention. Jedes der aktuell 40 befragten Kinder fand den tierischen Besuch super und Eltern und Fachpersonal sind sich laut der aktuellen Daten einig, dass der Besuch einen positiven Einfluss auf die Kinder hatte. 

„Ob bei der Blutabnahme, vor einer Operation oder einfach am Krankenbett – ein Therapiebegleithund kann Kindern die Angst nehmen und ihnen ein Stück Normalität und Geborgenheit zurückgeben“

„Ob bei der Blutabnahme, vor einer Operation oder einfach am Krankenbett – ein Therapiebegleithund kann Kindern die Angst nehmen und ihnen ein Stück Normalität und Geborgenheit zurückgeben“, weiß Jacqueline Boy, Gründerin des Berliner Vereins Kinderschutzengel e.V. Sie arbeitet seit vielen Jahren mit ausgebildeten Therapiebegleithunden und wird dabei seit Anfang 2026 durch den Tiernahrungshersteller PURINA unterstützt.

Auch für Kliniken selbst kann tiergestützte Therapie eine wichtige Rolle spielen: 68% der Befragten gaben an, eine Klinik positiver wahrzunehmen, wenn dort Therapiebegleithunde eingesetzt werden. Die Studienergebnisse zeigen damit auch, dass tiergestützte Therapie zunehmend als Teil einer ganzheitlichen Behandlung verstanden wird. 

Studie sieht klares Signal für das Gesundheitssystem 

PURINA ist davon überzeugt, dass Mensch-Tier-Beziehungen so stark sind, dass sie die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen verbessern können, besonders in schwierigen Lebenssituationen. „Gerade Kinder erleben einen Krankenhausaufenthalt oftmals als Ausnahmesituation. Ein Therapiebegleithund kann genau in diesen Momenten Sicherheit geben – oft mehr als Worte“, so Benedikt Schaumann, Corporate Communications Director bei PURINA. „Unsere Studie zeigt: Die tiergestützte Therapie ist längst in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen. Es ist an der Zeit, dieses Angebot stärker in den Versorgungsalltag zu integrieren – besonders für Kinder.“

Mit der Studie möchte PURINA zudem dazu beitragen, die positiven Effekte tiergestützter Interventionen stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und ihre Bedeutung für eine ganzheitliche Versorgung sichtbarer zu machen.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zur Umfrage und der Partnerschaft zwischen PURINA und Kinderschutzengel e.V. finden Sie hier: Kinderschutzengel: Therapiehunde für Kinder | PURINA

Mehr Informationen zum PURINA Engagement und die Stärkung der Gesundheit durch die Kraft der Mensch-Tier-Beziehung hier: Gesundheit durch Tier-Mensch-Beziehung | PURINA

Quelle: Purina.de

(Lö)