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Speicheldiagnostik beim Kleintier ist ein interessantes diagnostisches Verfahren, das zunehmend an Bedeutung gewinnt. Wir zeigen Ihnen anhand von Beispielen, welche Einsatzgebiete, Erkenntnisse und Vorteile sich für die tägliche Praxis und für die experimentelle Forschung daraus ergeben.
Speichel und Diagnostik
Die Möglichkeiten der Diagnostik und der Therapie wachsen in der Kleintiermedizin mit zunehmenden Erkenntnissen über verbreitete Erkrankungen. Die Speicheldiagnostik gewinnt dabei im Bereich der Labordiagnostik neben der Untersuchung von Blut, Liquor, Harn und anderen Körperflüssigkeiten zunehmend an Bedeutung.
In der Maulhöhle wird der Speichel von großen und kleinen Speicheldrüsen gebildet [1]. Zu 99,5% besteht dieser aus Wasser, zu den sonstigen Bestandteilen gehören Mucine (sogenannte Glykoproteine), Proteine und Verdauungsenzyme [2]. Durch die Speichelgänge gelangt der Speichel über deren Endstücke, den sogenannten Azini, in die Maulhöhle. Die Azinuszellen sind umgeben von einer extrazellulären Matrix, Myoepithelialzellen, Myofibroblasten, Endothelialzellen, stromalen Zellen, Immunzellen und Nervenfasern.
Die Speicheldrüsen werden sehr gut vaskularisiert und innerviert [3]. Natürlicherweise ist der Speichel reich an Immunglobulinen [4], [5]. In verschiedenen Bereichen, wie z. B. bei der Diagnostik von Infektionskrankheiten, hat sich die Speicheldiagnostik mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten beim Hund und bei der Katze bereits etabliert [Abb. 1].

Einsatzgebiete bei Hund und Katze
Einer der wichtigsten, klinisch relevanten Einsatzgebiete eines Speichelabstrichs stellt die Diagnostik von Infektionskrankheiten dar. So können im Speichel Infektionen wie FIV [6] und FeLV [7], Felines Coronavirus [8], Felines Herpesvirus [9], Tollwut [10], Calicivirus [11], Picornavirus [12], aber auch z. B. Leishmaniose-Antikörper, Bartonellen [13], Mykoplasmen [14], Helicobacter pylori [15], Staphylokokken [16], Ehrlichien [17] und Rickettsien [17] nachgewiesen werden. Der Nachweis kann u. a. mittels Polymerase-Kettenreaktion (PCR) [18], Enzyme-linked Immunosorbent Assay (ELISA) [19] oder Immunfluoreszenz-Assay (IFA) [20] erfolgen. Zur Diagnostik wurden auch Speichel-Schnelltest-Kits z. B. zum Antigennachweis von FeLV beurteilt [20], [21].
Speichelprobengewinnung
Die Speichelprobengewinnung ist wenig invasiv und in der Regel für den Patienten nicht unangenehm. So reicht für den Nachweis von Infektionserregern ein Abstrich aus der Maulhöhle mittels einfachen Tupfers. Wenn mehr Speichel benötigt wird, z. B. zur Bestimmung von Hormonen, kann auch eine Salivette verwendet werden [Abb. 2]. Hierbei ist für die Durchführung allerdings wichtig, dass die Tiere die Probenentnahme gut tolerieren.

Futtermittelallergie
Eine weit verbreitete Allergie stellt die Futtermittelallergie dar [22], [23]. In einem Review-Artikel zu diesem Thema kommen die Autoren 2018 zu dem Fazit, dass die Eliminationsdiät das wichtigste Element der Diagnostik und Behandlung darstellt [26]. Ein Jahr später veröffentlichen jedoch Dodds et al. [23] einen neuartigen Speichel-basierten Test zur Diagnostik einer Futtermittelallergie bei der Katze. Dieser Test wurde bis dato auch schon für den Hund beschrieben. In der Studie wurden dabei Antikörper im Speichel gegen Futtermittelbestandteile wie Lamm, Rind, Schwein, Truthahn, Fisch, Weizen, Kartoffeln, Hirse und Reis nachgewiesen [23]. Da sich eine Eliminationsdiät häufig als langwierig und umständlich darstellt, könnte die Speicheldiagnostik hier eine schnellere und schonende Alternative darstellen.
Zahnheilkunde, Hormone, Dysfunktionen
Neben der Allergiediagnostik haben sich als weitere Einsatzgebiete z. B. folgende Indikationen in der Kleintiermedizin etabliert:
- Speicheldiagnostik in der Zahnheilkunde: Die Aktivität der Ribonuklease im Speichel der Katze scheint eine Rolle in der Pathogenese von Parodontitis zu spielen [24], [25]. Ferner ließen sich bei Katzen mit Gingivostomatitis [26] bzw. generell bei periodontalen Erkrankungen [27] mittels ELISA im Serum und im Speichel erhöhte Immunglobulin-Konzentrationen messen.
- Bestimmung von Hormonen: Bei Hunden wurden in einigen klinischen Studien z. B. Stresshormone wie Kortisol [28] und Vasopressin [29] im Speichel gemessen [Abb. 2]. So konnte anhand von verschiedenen Stresssituationen erhöhte Kortisolkonzentrationen im Speichel nachgewiesen werden, z. B. im Fall von Trennungsschmerz [30]. Ein weiteres Einsatzgebiet der Messung von Kortisol im Speichel ist die Beurteilung der Ausschüttung von Stresshormonen während einer körperlichen Belastung, z. B. im Rahmen von Untersuchungen zum Brachyzephalen Obstruktiven Atemwegssyndrom bei Mopshunden [Abb. 3].

- Organische Dysfunktionen: Eine Proteomanalyse des Speichels kann in vielfältigen Anwendungsbereichen zum Einsatz kommen. So ist diese abhängig von der Rasse [2], kann aber auch hinweisend auf eine systemische Erkrankung, wie z. B. eine metabolische Dysfunktion beim Hund, sein. Auch Nierenwerte wie Harnstoff und Kreatinin im Speichel konnten bereits im Rahmen einer Pilotstudie bei Hunden mit chronischen Nierenerkrankungen untersucht werden [31].
Ein weiteres Anwendungsgebiet aus der Humanmedizin stellt die Bestimmung von Geschlechtshormonen, wie Testosteron [32] und Progesteron [33] dar, welche in der Kleintiermedizin bisher nach aktuellem Wissensstand der Autoren jedoch keine routinemäßige Anwendung findet.
Erkrankungen des Menschen
Von großem wissenschaftlichem Interesse ist die Diagnostik von Infektionserregern mit zoonotischem Potenzial im Katzenspeichel [35], [36], [37]. Dazu zählen in erster Linie Bakterien wie Pasteurella multocida [38], [39], [40], die über den Speichel der Katze auf den Menschen übertragen werden können. Bei einigen Menschen wurden nach einem Katzenbiss v. a. neurologische Symptome wie Meningitis [38], schizotypische Persönlichkeitsstörungen und Psychosen beobachtet. Die Symptome werden im Rahmen von Review-Artikeln und Case Reports als mögliche Folge einer Übertragung von Bakterien, wie z. B. Pasteurellen, aus dem Katzenspeichel auf den Menschen diskutiert [35], [40], [41].
Neben der Übertragung von weiteren Erregern wie Enterobakterien [42], [43], [44], Streptokokken und Staphylokokken [45] wird zudem das zoonotische Potenzial des Bakteriums Capnocytophaga canimorsus diskutiert, welches zu Symptomen wie Sepsis und Meningitis führen kann [46], [47]. Eines der bekanntesten Zoonosen, die über den Speichel übertragen werden kann, stellt zudem die Tollwut-Erkrankung dar, die nicht nur für den Hund, sondern auch für die Katze häufig beschrieben wird [48].
Vorsicht Zoonosen!
Insgesamt konnten eine Reihe von Erregern mit zoonotischem Potenzial in Katzenspeichel nachgewiesen werden, die entweder über Katzenbisse [39] oder durch eine Kontamination von Wunden des Menschen [45] übertragen werden können. Daher wird im Umgang mit Hauskatzen sowohl zu entsprechenden Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen, als auch zur regelmäßigen Floh- und Zeckenprophylaxe der Tiere geraten [37].
Katzenallergie
Allergene, die von Katzen ausgeschieden werden und gegenüber die der Mensch eine Allergie entwickeln kann, wurden in verschiedenen Studien untersucht [49], [50], [51], [52], [53]. Das Hauptallergen ist Fel d 1 [54] – [59]. Die Untersuchungen des Speichels erfolgten mittels ELISA [27], [54], [55], [59], Radioimmonoassay (RIA) [58], Hochleistungs-Flüssigkeitschromatografie (HPLC) [60], Immunoelektrophorese (IEP) [61], einem quantitativen Messerverfahren zum Nachweis von monoklonaren Antikörpern, oder Radio-Allergo-Sorbent-Test (RAST), der ebenfalls dem Nachweis von Antikörpern gegen ein bestimmtes Antigen dient [62], [63].
Vervloet et al. [65] sprachen sich bereits vor einiger Zeit dafür aus, dass das Fell die Hauptquelle für Katzenallergene ist, während sich Shah et al. [50] und Brown et al. [64] dafür aussprachen, dass der Speichel das Hauptreservoir darstelle. Mata et al. [56] sahen hingegen die Haut als wichtigste Quelle der Allergene an. Die Hauptquelle, der für die Katzenallergie des Menschen verantwortlichen Allergene werden damit seit vielen Jahren kontrovers diskutiert. Insgesamt konnten Allergene in Ausscheidungen wie Fell, Speichel, Hautpartikeln und Urin von Katzen nachgewiesen werden [50], [56], [59], [65].
Antikörper zur Blockade von Fel d1
Seit Kurzem existieren neuen Ansätze zur Untersuchung von Fel d1-blockierenden Antikörpern, die die Ausscheidung von Katzenallergenen möglicherweise vermindern können [57]. So konnte bereits in einer klinischen Studie gezeigt werden, dass die Fütterung von Katzen mit einer speziellen Diät, die diese blockierenden Antikörper enthält, die Ausscheidungsrate der Antigene vermindert [66]. Im Hinblick auf die Gesundheit des Menschen erscheint ein derartiges Futtermittel damit vielversprechend und zukunftsträchtig, um das Allergie-Risiko für den Besitzer zu senken.
Physiologie der Speichelsekretion
In umfangreichen Studien wird die Grundlagenforschung zur Speichelsekretion, z. B. am Katzenmodell erhoben. So wurde insbesondere der Einfluss des vegetativen Nervensystems auf die Speichelsekretion bereits in verschiedenen Studien untersucht [67], [68]. Dabei wurden z. B. die Rolle des Sympathikus und des Parasympathikus beurteilt, indem in experimentellen Studien die entsprechenden Nerven im Modell durchtrennt [69] oder stimuliert [70] wurden.
So konnte z. B. herausgefunden werden, dass die parasympathischen Fasern der Chorda tympani des Nervus facialis maßgeblich die Sekretion der Speicheldrüsen anregen [71]. Mithilfe von Acetylcholin lassen sich in einer perfundierten Speicheldrüse experimentell Änderungen des Elektrolythaushalts, wie z. B. der intrazellulären Na+- und K+-Konzentrationen induzieren, welche die Speichelsekretion maßgeblich beeinflussen [72], [73].
Weitere Einflüsse
Ebenfalls wurden in diesem Zusammenhang die Rolle der Hexosamine, des Kalziums und verschiedener Proteine diskutiert, die einen Einfluss auf die Sekretion haben können [74]. Auch das körpereigene Hormon Kallikrein, welches in der Speicheldrüse als Serinprotease vorkommt, hat einen gefäßerweiternden Effekt und scheint so die Speichelsekretion zu beeinflussen [75]. Insgesamt stellt das Katzenmodell damit ein häufig eingesetztes Tiermodell zur Beurteilung der physiologischen Grundlagen der Speichelsekretion dar. Nützlich erscheint die Speicheldiagnostik ferner zur Erhebung der Pharmakokinetik von Arzneimitteln wie z. B. von Pradofloxacin und Doxycyclin [76].
Fazit
Besonders häufig wird Speichel in der Kleintiermedizin zur Bestimmung von weit verbreiteten Infektionskrankheiten bei Hund und Katze sowie Erregern mit zoonotischem Potenzial genutzt. Einen wichtigen Interessensbereich stellt ferner die Untersuchung von Allergenen dar, die von der Katze ausgeschieden werden und beim Menschen eine Allergie auslösen können. In klinischen Studien wurde hierbei z. B. an Fütterungsmöglichkeiten gearbeitet, um die Ausscheidung von Allergenen zu reduzieren und das Risiko für eine Allergie des Menschen zu verringern. Im klinischen Kontext können auch Untersuchungsparameter wie Stresshormone im Speichel bestimmt werden.
Nicht zuletzt stellt die Katze ein wichtiges Tiermodell zur Grundlagenforschung der Speichelsekretion dar. Insgesamt kann die Speicheldiagnostik bei Hund und Katze in vielen Anwendungsbereichen hilfreich sein und dem Patienten z. T. sogar eine Blutentnahme ersparen.
Der Originalbeitrag zum Nachlesen:
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