ArtenschutzLandschaftstierpark Arche Warder schützt alte Nutztierrassen

Der Tierpark Arche Warder liegt in Schleswig-Holstein und ist weltweit das größte Zentrum für seltene und vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen. Mehr über das holistische Projekt der Einrichtung erfahren Sie hier. 

Inhalt
Aufnahme von einem Sonnenaufgang über einer nebligen Wiese. Die Weise ist mit einem Holzzaun umrandet. Im Hintergrund stehen Laubbäume.
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Die Arche Warder ist nicht nur eine Einrichtung zum Schutz bedrohter Nutztierrassen sondern auch eine wissenschaftliche Institution. - Symbolbild

Einleitung und Hintergrund

Mitten in Schleswig-Holstein, dem nördlichsten Bundesland in Deutschland, liegt der Tierpark Arche Warder. Diese Anlage ist als Landschaftstierpark gestaltet, in dem den Bedürfnissen von Natur, Tieren und Menschen in ökologischer und ästhetischer Weise Rechnung getragen wird. Darüber hinaus betreibt die Arche Warder in Kooperation mit Universitäten und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen zahlreiche Forschungsvorhaben zu Aspekten des Schutzes, der Biologie und der ökologischen Inwertsetzung alter Haustierrassen. Dieser holistische Ansatz ist einzigartig.

Der Park ist Teil des europäischen Netzwerkes Arca-Net, in dem über 700 Institutionen und Höfe in 40 europäischen Ländern zusammengeschlossen sind, die die landwirtschaftliche Vielfalt mit traditionellen lokalen Rassen und Kulturpflanzen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen wollen.

87 alte und größtenteils vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen sowie 7 Stammformen (Wildtierarten) [1] leben hier in einem 40 ha großen Gelände sowie auf weiteren 19 Außenflächen mit insgesamt 150 ha. Betreut werden der Park und sein Tierbestand von derzeit 82 Mitarbeitern, die aus den unterschiedlichsten Bereichen (Tierpflege, Tiermedizin, Verwaltung, Handwerk, Pädagogik, Gartenbau und Gastronomie) stammen.

Der eigentliche Tierpark präsentiert sich den Besuchern als vielfältiges, naturnah gestaltetes Parkgelände (Abb. 1), in dem sich weitläufige Weideflächen und moderne tiergerechte Gehege ästhetisch ins das Landschaftsbild einfügen (Landschaftstierpark).

Die Arbeit der Arche Warder basiert im Rahmen ihres holistischen Konzepts auf 6 Säulen [2]:

Erhaltungszucht

Ziel der Zucht- und Managementstrategie ist es, die alten Rassen mit ihren rassetypischen Eigenheiten zu erhalten. Für Rassen mit ausreichendem Bestand werden zudem Vermarktungswege entwickelt. Der Park fokussiert sich dabei auf die Erhaltungszucht von 40 nach wissenschaftlichen Kriterien, wie insbesondere Gefährdungsgrad, Herkunft, Zuchtprogramme und Verfügbarkeit von Zuchtieren ausgewählter Schwerpunktrassen, und bietet darüber hinaus auch Platz für weitere Demonstrationsrassen. Beispiele für die erfolgreiche Erhaltungszucht stark gefährdeter alter Rinderrassen sind das Englische Parkrind, hier ist die Arche Warder der größte Züchter in Deutschland, sowie das behornte Shorthorn-Rind, das erstmalig in der Arche Warder nachgezüchtet wurde. Bei Unpaarhufern sind z. B. das Posavina-Pferd, hier ist die Arche einer von nur 2 Züchtern in Deutschland, und die sehr erfolgreiche Poitou-Esel-Zucht (mit Herdbuch A Tieren) zu nennen.

Satellitenstationen

Viele Tiere aus dem Arche-Bestand sind auf zahlreiche Außenflächen ausgelagert worden. So leben zum Beispiel Englische Parkrinder auf einer Küstenfläche in Strande, und Skudden im Wikingermuseum Haithabu bei Schleswig. Auf diese Weise kann die Individuenzahl pro Rasse erheblich erhöht und damit die genetische Vielfalt gesichert werden. Außerdem dient die regional getrennte Haltung als Vorsichtsmaßnahme für den Fall von Tierseuchen.

Bildung

Der Park ist ein lebendes Museum, das die Rolle der Nutztiere für die Kulturgeschichte des Menschen anschaulich vermittelt. Auch die Besonderheiten alter Rassen für eine ökologische Landwirtschaft und den Naturschutz werden informativ erklärt. Bildung und Sensibilisierung für Biodiversität sind entscheidend, um die Zusammenhänge zwischen Mensch, Natur und Artenvielfalt zu verstehen. Die Arche Warder versucht, die vielschichtigen Probleme der Gegenwart als gesamtgesellschaftliche Aufgabe darzustellen und bemüht sich das Verständnis für die Vielfalt und den Wert unserer natürlichen Umwelt hautnah zu vermitteln.

Im April 2023 konnte in der Arche Warder das „Besucherzentrum zur Entwicklungsgeschichte der Domestikation (Domesticaneum)“ eröffnet werden. Diese Bildungseinrichtung stellt eine wesentliche Erweiterung des Tierparkangebotes dar und soll die Besucher über verschiedene mediale und thematische Zugänge an die Bedeutung der Haustiere für die Kulturgeschichte des Menschen heranführen.

Das Ausstellungserlebnis ist als Zeitreise, in Form eines modernen „Edutainments“, angelegt. Die verschiedenen Ausstellungsräume widmen sich, in chronologischer Reihenfolge, je einer anderen Epoche wie z. B. Jungsteinzeit, Mittelalter oder Gegenwart.

Vernetzung

Zum Austausch von Informationen und Erfahrungen sowie zum Tausch von seltenen Tieren pflegt die Arche Kontakte zu Naturschutzstiftungen, Zoos, Tierparks, Herdbuchzüchtern und anderen Archehöfen oder Verbänden. Ferner steht sie im fachlichen Diskussionsaustausch mit unterschiedlichen politischen Parteien in Schleswig-Holstein und auf Bundesebene.

Forschung

In Zusammenarbeit mit dem wissenschaftlichen Beirat, dessen gegenwärtig 10 Mitglieder aus unterschiedlichen Disziplinen sowie aus verschiedenen Universitäten und wissenschaftlichen Einrichtungen stammen, werden Forschungsprojekte (u. a. aus den Forschungsfeldern Immunologie, Genetik, Physiologie und Ernährung) über die biologischen Besonderheiten alter Haustierrassen durchgeführt. Im Zeitraum zwischen 2009–2025 konnten hierzu 59 Publikationen veröffentlicht werden, die in einem Sammelband, der jährlich aktualisiert wird, vorgestellt werden [3] [4] [5] [6].

Erhalt der einheimischen Biodiversität

Der nach ökologischen Kriterien gestaltete Landschaftstierpark ist so angelegt, dass er zahlreichen wilden Tier- und Pflanzenarten neue Mikrohabitate bietet (zum Beispiel Teiche, Knicks, Bauminseln, Trockenrasen). Unterstützt wird dies durch die ganzjährige Bereitstellung von Nisthilfen und Fütterungsplätzen für Wildvögel. Zudem sind die diversen Satellitenstationen zum überwiegenden Teil als extensiv genutzte Flächen in Form einer naturnahen Bewirtschaftung angelegt (Abb. 2).

Die Arche Warder stellt mit ihrem Konzept einen wichtigen touristischen Anziehungspunkt in Schleswig-Holstein dar. So konnten im Jahr 2024 insgesamt 115229 Besucher im Tierpark verzeichnet werden. Darüber hinaus stieg seit 2007 das Jahresbudget kontinuierlich auf zuletzt 4,8 Mio. Euro. Der Tierpark wurde durch die Vereinten Nationen als „Projekt der Biologischen Vielfalt“ zweifach ausgezeichnet. Zudem haben zahlreiche Presseartikel und TV-Beiträge (rund 4200 seit 2007) dazu beigetragen, sowohl die öffentliche als auch die gesellschaftliche Wahrnehmung für die Bedeutung des Parks deutlich zu erhöhen. Ein Highlight war in diesem Kontext die Auszeichnung des Tierparks als eines von 50 Traumzielen in Deutschland durch die Zeitschrift „Stern“ im Jahre 2017.

Die Bedeutung alter, robuster Nutztierrassen für eine nachhaltige Pflege von Kulturlandschaften und den Erhalt der Biodiversität gewinnt zunehmend an öffentlicher Beachtung [7]. In der Erforschung und praxisnahen Umsetzung dieses Themenfeldes nimmt die Arche Warder eine Pionierrolle ein. Für die Zukunft ergibt sich im Zuge der notwendigen Transformation der Landwirtschaft hin zu einer stärker an Ökosystemleistungen orientierten Wirtschaftsweise ein großes Potenzial für den Einsatz alter Rassen [8].

Der Einfluss großer Herbivoren war in der Naturlandschaft Mitteleuropas immer ein wichtiger ökologischer Faktor. Durch den differenzierten Einsatz von Grasfressern wie Rindern und Pferden können artenreiche Weiden geschaffen und langfristig erhalten werden. Dabei nimmt mit der Größe der beweideten Flächen auch die Widerstandsfähigkeit des Weidesystems zu [9]. Allerdings sind dabei auch veterinär- und tierschutzrechtliche Aspekte zwingend zu berücksichtigen, da diese Tiere eben keine Wildtiere, sondern Haustiere sind, die im Rahmen extensiver Beweidung oder von „Rewilding-Projekten“ einem strikten Managementplan unterliegen müssen.

Der Begriff der Robustheit alter Rassen wird dabei wie folgt definiert [10]:

  1. Anpassung an lokale Standorte
  2. effiziente Verwertung nährstoffarmen Futters und weitestgehende Unabhängigkeit von energiereichem Futter
  3. Widerstandsfähigkeit gegenüber lokalen Witterungseinflüssen und klimatischen Besonderheiten (Temperaturanpassungen)
  4. Stressresistenz
  5. komplikationslose Geburten und Aufzucht der Nachkommen
  6. hohe immunologische Kompetenz gegenüber Krankheitserregern auch aufgrund hoher genetischer Variabilität im Vergleich mit Hochleistungsrassen [11].

Neben dem Aspekt der Landschaftspflege spielen alte Nutztierrassen auch als „tiergenetische Ressourcen“ eine wichtige Rolle [2]. Sie können sich aufgrund ihrer größeren genetischen Variabilität besser an Veränderungen (z. B. veränderte Produktions- und Klimabedingungen) anpassen als spezialisierte Hochleistungsrassen [12].

Das Tierwohlkonzept der Arche Warder: Artgemäße Verhaltensweisen wiederentdecken

Die Diskussion um das Wohlbefinden von Tieren hat in den letzten Jahrzehnten stark an Bedeutung gewonnen. Neben landwirtschaftlichen Nutztieren und Wildtieren in Zoos rücken zunehmend auch Haustiere in Parkanlagen und sogenannten „Haustierparks“ in den Fokus. Diese Anlagen sind häufig öffentlich zugänglich und ermöglichen es Besuchenden, Kontakt mit verschiedenen domestizierten Tierarten aufzunehmen. Um den spezifischen Bedürfnissen der gehaltenen Arten gerecht zu werden und das Tierwohl zu gewährleisten, werden zunehmend wissenschaftlich fundierte Tierwohlkonzepte entwickelt und implementiert.

Unter Tierwohl versteht man einen Zustand körperlicher und psychischer Gesundheit, der die Auslebung natürlicher Verhaltensweisen ermöglicht. Nach dem Deutschen Tierschutzgesetz muss derjenige, der Tiere hält, unterbringt oder betreut, „das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen“ [13]. Das verhaltensgerechte Unterbringen wird in der Tierschutz-Nutztierhaltungs-Verordnung (TSchNutzVO) für diverse Nutztierarten geregelt, allerdings ist die derzeitige Situation Gegenstand intensiver gesellschaftlicher und politischer Diskussionen.

Moderne Tierwohlkonzepte stützen sich auf objektive Messungen sowie Verhaltensbeobachtungen. Eine etablierte Methode ist das sogenannte Welfare Quality®-Protokoll, das zunächst für landwirtschaftliche Nutztiere entwickelt wurde, aber prinzipiell auch auf andere Tierhaltungen übertragen werden kann. Hierbei werden ressourcenbasierte Indikatoren (z. B. Beschaffenheit der Stallanlagen, Zugang zu Futter und Wasser) und tierbezogene Indikatoren (z. B. Körperkondition, Verletzungen, Verhaltensauffälligkeiten) betrachtet [14].

Für Haustierparks können zusätzlich besucherbezogene Indikatoren eingeführt werden, um zu evaluieren, wie sich der Publikumsverkehr auf das Tierwohl auswirkt. Dies umfasst zum Beispiel Erhebungen zur Anzahl und Dichte der Besucher, deren Interaktionsverhalten mit den Tieren und die daraus für diese möglicherweise resultierenden Stressfaktoren. Durch regelmäßige Datenerhebung und -analyse können Managementmaßnahmen zur Reduzierung einer solchen Stressbelastung abgeleitet werden.

Die Arche Warder fungiert als zentrale Schnittstelle zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft, indem sie nicht nur den Status quo der Nutztierhaltung beleuchtet, sondern auch potenzielle Verbesserungsmöglichkeiten sowie normative Anforderungen an eine moderne Tierhaltung thematisiert. In Diskussionen über die Frage „Was ist?“ sollten daher stets auch die Aspekte „Was kann?“ und „Was muss bzw. sollte?“ einbezogen werden, um sowohl den Ist-Zustand als auch künftige Handlungsoptionen in der landwirtschaftlichen Tierhaltung in den Blick zu nehmen.

Ein repräsentatives Beispiel bietet das Hausschwein: Während in konventionellen Haltungssystemen Eingriffe wie Schwanzkupieren, Zähneschleifen und Kastration vorgenommen werden [15], um die Tiere an suboptimale Haltungsbedingungen anzupassen, ermöglicht die Schweinehaltung in der Arche Warder einen unverfälschten Einblick in die arttypischen Verhaltensweisen (Abb. 3). Besuchende können dabei unter anderem die ausgeprägte Mutter-Kind-Beziehung zwischen Sau und Ferkeln, die sozialen Interaktionen, das Suhlen sowie das Futtersuchverhalten direkt beobachten. Diese Beobachtungen verdeutlichen, dass auch bei hochgezüchteten Schweinerassen der (konventionellen) Landwirtschaft das Bedürfnis nach dem Ausleben natürlicher Verhaltensweisen unverändert vorhanden ist.

Demgegenüber schränkt eine konventionelle Schweinehaltung in engen Vollspaltenbuchten ohne ausreichende Strukturierung genau diese Verhaltensweisen erheblich ein oder verhindert sie sogar. Das Beispiel Schwein zeigt somit eindrücklich, wie wichtig es ist, bestehende Haltungssysteme kritisch zu hinterfragen und an den Erfordernissen einer artgerechten Tierhaltung auszurichten. Die Arche Warder kann als zentrale Plattform für den Austausch zwischen Landwirtschaft und Politik dienen, um gemeinsam praxisorientierte und nachhaltige Lösungsansätze für zukunftsfähige Tierwohl-orientierte Haltungsformen zu erarbeiten.

Zusammenfassung

Der Tierpark Arche Warder ist weltweit das größte Zentrum für seltene und vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen. 87 Rassen sowie 7 Stammformen (Wildtierarten) leben hier in einem 40 ha großen Landschaftstierpark sowie auf 19 Satellitenstationen mit insgesamt 150 ha und vermittelt einen umfassenden Eindruck von der einstigen tierischen Agrobiodiversität. Der Landschaftstierpark sowie das Besucherzentrum „Domesticaneum“ bilden die Grundlage für intensive, hautnahe Tier-Mensch-Begegnungen, Umweltbildung, Naturerfahrung sowie die Vermittlung der Bedeutung der Haustiere in der Kulturgeschichte des Menschen. Darüber hinaus ist die Arche Warder eine wissenschaftliche Institution. Dieser holistische Ansatz mit den folgenden 6 Säulen hat ein Alleinstellungsmerkmal: (1) Erhaltungszucht, (2) Satellitenstationen, (3) Bildung, (4) Vernetzung, (5) Forschung, (6) Erhalt einheimischer Biodiversität. Dieses Konzept soll in der vorliegenden Veröffentlichung vorgestellt werden.

Der Originalbeitrag zum Nachlesen:
Frölich K, Pöpken S. Tierpark Arche Warder. Tierärztliche Praxis Ausgabe G: Großtiere / Nutztiere 2025; 53(06): 396 - 399. doi:10.1055/a-2681-2196

  1. Frölich K, Ludwig A. Die Domestikationsgeschichte der großen Pflanzenfresser – Von der Jagdbeute zum Weidetier. In: Brackhane S, Hackländer K, Hrsg. Die Rückkehr der großen Pflanzenfresser – Konfliktfeld oder Chance für den Artenschutz?. München: oekom; 2025: 203-209PubMed öffnen
  2. Frölich K, Kopte S. Alte Nutztierrassen. Sonderedition. Cadmos Verlag GmbH; 2024
  3. Ballweg IC, Froelich K, Fandrey E. et al. Comparison of the immune competence of Turopolje, German Landrace×Turopolje, and German Landrace×Pietrain pigs after PRRSV vaccination. Veterinary Immunology and Immunopathology 2016; 174: 35-44
  4. Frölich K, Lieckfeld D, Jandowsky A. et al. Is the Markhor (Capra falconeri) the ancestor ofdomestic Girgentana goat?. Der Zoologische Garten 2021; 89: 93-101
  5. Oster M, Gladbach CA, Vernunft A. et al. Influence of genotype-environment interaction on stress parameters during spontaneous farrowing in modern and traditional pig breeds housed in crates and pens. Theriogenology 2025; Volume 240: 117394
  6. Viturro E, Schlattl M, Kienberger H. et al. Differences in milk fat composition from four old sheep breeds. Archive of animal breeding 2015; 58: 351-353
  7. Bunzel-Drüke M, Böhm C, Finck G. et al. Praxisleitfaden für Ganzjahresbeweidung in Naturschutz und Landschaftsentwicklung – „Wilde Weiden“. – Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz im Kreis Soest e.V., Bad Sassendorf-Lohne. 2009 2. Auflage, S.10
  8. Frölich K. Welche Rolle können alte Nutztierrassen in einer zukunftsorientierten, nachhaltigen Landwirtschaft einnehmen? In: Agrar-Media®, Hrsg. Landwirtschafts-Jahrbuch Schleswig-Holstein 2021. Verl Sattler Media Press GmbH; 2021: 198-199
  9. Heinz Sielmann Stiftung, Hrsg. Naturnahe Beweidung und NATURA 2000 – Ganzjahresbeweidung im Management von Lebensraumtypen und Arten im europäischen Schutzgebietssystem NATURA 2000, 1. Aufl. Duderstadt; 2015
  10. Frölich K, Ballweg I, Sorg D. et al. Sind alte Haustierrassen „robuster“?: Untersuchungen zur immunologischen Kompetenz. Deutsches Tierärzteblatt 2018; 66: 1644-1648
  11. Ballweg IC, Frölich K, Fandrey E. et al. Comparison of the immune competence of Turopolje, German Landrace×Turopolje, and German Landrace×Pietrain pigs after PRRSV vaccination. Vet Immunol Immunopathol 2016; 174: 35-44PubMed öffnen
  12. Hoffmann I. Climate change and the characterization, breeding and conservation of animal genetic resources. Anim Genet 2010; 41: 32-46PubMed öffnen
  13. Bundesrepublik Deutschland. Tierschutzgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 18. Mai 2006 (BGBl. I S. 1206, 1313), das zuletzt durch Artikel 2 Absatz 20 des Gesetzes vom 20. Dezember 2022 (BGBl. I S. 2752) geändert worden ist (2022) Im Internet:. www.gesetze-im-internet.de/tierschg/BJNR012770972.html (Zugriff: ) Stand: 03.02.2025
  14. Welfare Quality®. Welfare Quality® assessment protocol for pigs (sows and piglets, growing and finishing pigs). Welfare Quality® Consortium, Lelystad, Netherlands (2009) Im Internet:. www.welfarequalitynetwork.net/media/1018/pig_protocol.pdf (Zugriff: ) Stand: 11.02.2025
  15. Geier B, Pöpken S, Künast R. Nutztiere – Mehr als eine Frage der Haltung. 1.Aufl. Neu Isenburg: Westend Verlag; 2024

Prof. Dr. Dr. Kai Frölich ist Direktor des Tierparks Arche Warder und als Gastprofessor an der Universität Hildesheim am Fachbereich Naturwissenschaften tätig.

Stefanie Pöpken ist Diplom-Agraringenieurin und als Animal Welfare Consultant beim Kompetenzzentrum Landwirtschaft tätig. 

Der Originalbeitrag „Tierpark Arche Warder“ erschien in Tierärztliche Praxis G.